So arbeitet ein Salzwasserbecken
Was dafür spricht, kurz gefasst
An die Stelle von zugekauftem Chlor tritt hier gewöhnliches Speisesalz.
Eine Salzelektrolyse-Anlage trennt das Salz in Chlor und Natrium auf, und das dabei frei werdende Chlor desinfiziert das Wasser. Nichts wird aus dem Eimer dosiert, der Wirkstoff entsteht unmittelbar im Kreislauf.
- Angenehmer für Haut, Augen und Schleimhäute
- Kaum wahrnehmbarer Chlorgeruch
- Die Desinfektion läuft selbsttätig, der Pflegeaufwand sinkt
- Schonender, weil weniger Chemie nötig ist
- Eine gute Wahl bei Allergien oder empfindlicher Haut
Was technisch nötig ist
- Eine Salzelektrolyse-Anlage muss eingebaut werden
- Das Beckenmaterial muss Salzwasser vertragen, ungeschützter Stahl und einfacher Edelstahl fallen damit aus
- Die Salzkonzentration liegt bei rund 4 g/L und damit weit unter dem Wert von Meerwasser
Salz oder Chlor im Vergleich
| Kriterium | Salzwasserpool | Chlorpool |
|---|---|---|
Hautverträglichkeit | Sehr gut | Reizend bei empfindlicher Haut |
Geruch | Kaum wahrnehmbar | Deutlich chlorhaltig |
Wartung | Automatisiert, weniger Aufwand | Regelmäßige Zugabe & Kontrolle |
Anschaffungskosten | Höher | Geringer Einstiegspreis |
Langfristige Kosten | Gering (wenig Verbrauch) | Laufende Kosten für Chemikalien |
Was man beachten sollte:
| Punkt | Mögliche Probleme |
|---|---|
Korrosion | Metallteile können ohne Schutz rosten (z.B. Leiter, Schrauben) |
Anschaffungskosten | Elektrolyse-Anlage kostet mehr als einfache Chlorlösung |
Nicht jeder Pool geeignet | Stahlwandpools oder alte Technik kann beschädigt werden |