Vor dem Bau stellt sich fast immer dieselbe Frage: Wie viel Wasser schluckt so ein Becken eigentlich im Jahr, und fällt das ins Gewicht? Kurz gefasst: Die Menge hängt an mehreren Stellschrauben und bleibt meist unter dem, was viele erwarten.
Welche Faktoren den Verbrauch bestimmen
- Beckenmaße: Je mehr Volumen, desto mehr Wasser braucht die Erstbefüllung.
- Verdunstung: Bei Hitze und Wind geht Wasser über die Oberfläche verloren, ohne Abdeckung bis zu 300 Liter am Tag.
- Filterspülung: Jede Rückspülung der Filteranlage kostet zusätzlich Wasser.
- Undichtigkeiten und Spritzwasser: Lecks und lebhaftes Baden drücken den Pegel spürbar nach unten.
Womit Sie im Jahr rechnen müssen
Für einen Haushalt mit vier Personen liegt der Jahreswert erfahrungsgemäß bei 4.000 bis 5.000 Litern. Gemessen am gesamten Hausverbrauch sind das weniger als 10 %.
- Den größten Anteil daran haben Verdunstung und Filterspülung.
So senken Sie den Verbrauch
- Abdeckung auflegen: Damit sinkt die Verdunstung um bis zu 70 %.
- Technik im Blick behalten: Ein früh entdecktes Leck spart viele hundert Liter.
- Sparsam rückspülen: Aktuelle Filteranlagen kommen beim Reinigen mit weniger Wasser aus.
- Pegel beobachten: Gezielt nachfüllen statt regelmäßig auf Verdacht.
Tipps:
Tipp: Ermitteln Sie Ihren eigenen Wert mit dem Verbrauchsrechner.
Mit den richtigen Maßnahmen bleibt der Wasserbedarf eines Pools überschaubar und lässt sich weiter drücken. Wer es genauer wissen will und die eigenen Gegebenheiten einrechnen möchte, nutzt dafür unseren Pool-Verbrauchsrechner und erhält eine belastbare Einschätzung für das geplante Becken.